Erneuerbare Energien
Ökostrom
Ökostrom wird vielerorts als der Strom der Zukunft bezeichnet. Der derzeitige Trend geht auf jeden Fall in diese Richtung. Während die fossilen Brennstoffe, wie Kohle und Öl, nur eine begrenzte Lebensdauer haben, kann die Sonne, das Wasser und der Wind praktisch das ganze Jahr genutzt werden. Auch die Atomenergie, die sauber in der Herstellung, aber umweltschädlich in der Versorgung und zudem gefährlich ist, wird bekanntlich bald abgelöst.
Solarenergie
Die Sonne ist durchschnittlich 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Dennoch schafft sie es den Planeten zu erwärmen und zu erhellen. Dies zeugt von einer ungemeinen Kraft. Diese haben die Menschen in den letzten Jahren für sich entdeckt. Die Sonnenstrahlung wird für die sogenannten Solarpanels genutzt, aber auch über Sonnenwärmekraftwerke, die zum Beispiel mit Wasserdampf betrieben werden. Aus heutiger Sicht stellt die Sonne eine schier unerschöpfliche Energiequelle dar. Es wird prognostiziert, dass diese noch ca. fünf Milliarden Jahren lang brennen wird. Diese Zeit kann ohne Umweltbelastung Strom erzeugt werden.
Wasserkraft
Ein Wasserkraftwerk kann man sich immer ähnlich wie eine Wassermühle vorstellen. Im großen Stil bedeutet dies jedoch, dass Wasser angestaut werden muss. Dieses fließt dann durch das Kraftwerk und lässt dabei durch eine ausgeklügelte Mechanik, die in Bewegung gerät, Strom entstehen. Dies funktioniert immer mit einer bestimmten Drehbewegung, wie bei einem Wasserrad oder einer Turbine. Kritiker halten Wasserkraftwerke jedoch nicht für die Energiegewinnung geeignet. Besser gesagt, sind diese der Meinung, dass der Bau von Wasserkraftwerken einen zu großen Eingriff in das ökologische System der Erde darstellt. Wenn überhaupt werden kleine Wasserkraftwerke als vertretbar angesehen. Es geht durch Anstauen des Wassers in einer Stauanlage, das dann abfließt und durch seine Bewegung, die auf ein Wasserrad oder eine Wasserturbine übertragen wird, direkt die Drehbewegung desselben an einen Generator weitergibt, der die Kraft in elektrischen Strom umwandelt.
Windkraft
Bei der Windkraft gibt es heute eigentlich nicht mehr viel zu erklären. Jeder hat die Windkraftanlagen, die aussehen wie eine Windmühle, schon in der Landschaft stehen sehen. Die Flügel richten sich in die Richtung aus, aus der der Wind kommt. Durch die Drehbewegung der Flügel kommt das Kraftwerk ins Rollen. Die entstehende Energie wird in einen Generator weitergeleitet und daraus wird Strom erzeugt. Meistens stehen die Windkraftanlagen in sogenannten Windparks, wobei es sich um eine Vielzahl der Werke handelt. Kritik gibt es hier wegen der Verschandelung der Landschaft, auch Vogelschützer sehen die Kraftwerke nicht gerne.
Biogas
Die Landwirtschaft ist der Schlüssel zur Erzeugung von Biogas. Für die Herstellung werden Mist, Gülle, Bioabfall und auch Klärschlamm verwendet. Immens wichtig ist jedoch das Methan, welches zu 60 % enthalten ist. Von der Landwirtschaft werden extra diverse nachwachsende Rohstoffe angebaut, die praktisch in den Biogasanlagen verheizt werden. Eine Gasturbine bringt den Generator in Schwung, der wiederum für die Herstellung von Strom sorgt.